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Was sind Ahnentafeln/Ahnenpässe? Diese Frage kam öfters mal auf, daher greife ich die Frage einmal auf.

Ein Rassehund von einem Züchter kommt mit einer Ahnentafel, die je nach Verein unterschiedlich aussehen kann.

Das hier ist Ohanas Ahnentafel, diese wurde vom ICR e.V. ausgestellt



Das hier ist Angels Ahnentafel, diese wurde vom DCNH e.V. ausgestellt



Ohanas Ahnentafel geht über 3 Generationen, der DCNH stellt die Ahnentafeln über 4 Generationen aus. In beiden Ahnentafeln sind die Namen der Eltern, Großeltern usw aufgeführt, sowie die Gesundheitsinformationen dieser Tiere. Wobei da der ICR mehr ins Detail geht. Eine Ahnentafel sagt über den eigentlichen Hund erstmal wenig aus, diese Informationen müssen ja erst eingetragen werden. Aber gerade für die Zucht ist die Ahnentafel unerlässlich, denn sie listet eben die Namen der Ahnen auf, mit diesen Namen kann man dann in verschiedenen Datenbanken Informationen zu diesen Hunden suchen, oder zu deren Nachkommen, und Geschwistern usw. Diese Hintergrundarbeit ist in der Zucht unerlässlich und kann ganze Tage in Anspruch nehmen, sie dient hauptsächlich dazu Gesundheitsinformationen zu sammeln. Für viele Krankheiten zb. Epilepsie gibt es keinen Gentests, aber durch Intensive Recherche kann man Linien herausfinden die stärker betroffen sind oder Linien die nahezu keine Epilepsie-Fälle haben. Durch diese Recherche ist es möglich Krankheiten innerhalb der Rasse zu minimieren, ohne Gentests kann man sie leider nie komplett ausschließen. Für die neuen Welpenbesitzer ist die Ahnentafel meist nur ein buntes Stück Papier.

Ich wurde immer mal wieder auch auf den ICR angesprochen unter dessen Rahmen ich züchte, wie ich diesen Verein nur wählen konnte, er stellt schließlich auch Ahnentafeln für Doodles und Co aus. Und dann stelle ich die Frage, wieso sollen sie diese nicht ausstellen, es ist nur ein Nachweis wer die Eltern sind, wer die Großeltern sind und wie die Gesundheitsergebnisse dieser Tiere waren. Gerade zur Verbesserung manche Rassen ist es notwendig fremde Rassen einzukreuzen um Schnauzen wieder länger zu bekommen, um den Genpool im allgemeinen zu erweitern usw. Und dies wird in den Ahnentafeln vermerkt, gerade beim Großspitz gibt es einige Einkreuzungsprojekte, da kann es dann auch mal vorkommen, dass man in einer der Generationen einen Finnischen Lapphund findet und das lässt sich anhand der Ahnentafeln nachverfolgen. Viele sehen die Ahnentafel als Nachweis für die Reinheit der Rasse, aber am Ende ist sie nur eine Auflistung der Eltern, Großeltern, Urgroßeltern.

Beim Finnischen Lapphund gibt es sogar noch die Möglichkeit das neue Hunde ins Register aufgenommen werden, diese Hunde müssen in Lappland geboren sein und dem Rassestandard entsprechen.

Das ist Finjas Ahnentafel, sie stammte ursprünglich aus Frankreich, die Ahnentafel ist nicht wirklich sehr aussagekräftig. In der hintersten Spalte findet man den Namen Lurfi. Lurfi ist ein Registerhund, sprich ein Hund der Generation 0, d.h. seine Eltern sind quasi unbekannt.

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